KARLSRUHER WOCHEN GEGEN RASSISMUS

Cem Örnekol 12.03.2016

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
Verehrte DİTİB Vertreter,
Liebe Karlsruherinnen und Karlsruher,

Ich möchte mich auch im Namen der türkischen Gesellschaft bei der Stadt Karlsruhe, dass sie solch eine Veranstaltungsreihe, die verschiedene Sektoren der Gesellschaft zusammenbringt, organisiert hat, ganz herzlich bedanken. In diesem Zusammenhang gratuliere ich der DITIB Landesreligionsgemeinschaft Baden für die Organisation „Zelt der Gemeinschaft‘‘.

Die Organisationen solcher Veranstaltungen in Deutschland, dem Land in dem verschiedene Religionen, Sprachen und Kulturen zusammenleben, sind enorm nutzbringend. Denn in Gesellschaften, in denen das Verständnis für die gegenseitigen Kulturen nicht gefördert werden, treten Probleme hinsichtlich des Zusammenlebens auf und die gesellschaftliche Ordnung und der Wohlstand können gefährdet werden.

Ich bin Vertreter eines Landes, dessen Millionen von Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland leben. Ich bin Generalkonsul eines Landes, dessen Bürgerinnen und Bürger Ziel rassistischer Angriffe gewesen sind. Der Kampf gegen die Erscheinung von Intoleranz, Diskriminierung und Rassismus ist nicht nur eine Notwendigkeit der Länder oder Behörden, sondern des Menschseins.

Denn was auch die Motive sind, egal wer das Opfer ist, die Bedrohung ist gegen die Demokratie und die Menschheit gerichtet. Rassismus ist ein menschliches Verbrechen.
Dieses Verbrechen, sei es organisiert oder unorganisiert, auf ethnischer oder konfessioneller Basis, kann auch Sie in Form von Extremismus treffen. Es kann uns alle, sei es im täglichen Leben, in der Politik und auch in den Medien, treffen. Wichtig ist, dass wir gegenüber Personen, Gruppen und Aussagen, die zu Extremismus neigen, zusammen mutig und würdig gegenüberstehen.

Der zunehmende Rassismus im heutigen Europa ist besorgniserregend. Aber, das Dasein von Menschen und Institutionen, die sich an Veranstaltungen wie „Karlsruher Wochen gegen Rassismus“ und an der heutigen Aktion wie das „Zelt der Gemeinschaft“ beteiligen, gibt uns die Möglichkeit in Zukunft optimistischer zu sein. Wenn ähnliche Veranstaltungen, wie diese unter der Leitung der Stadt Karlsruhe, deutschland- und europaweit durchführt würden, wäre dies die beste Antwort gegen rassistische Neigungen.

Es ist erkennbar, dass allein polizeiliche Maßnahmen gegen Bekämpfung des Rassismus nicht genug sind. Eine Gruppe oder eine Partei, die heute verboten wird, kann unter einem anderen Namen wieder zutage treten. Es ist wichtig, der Verbreitung der hauptsächlichen Probleme, wie dem Rassismus, der Ausländerfeindlichkeit und in letzter Zeit der an der Tagesordnung stehende Angst vor dem Islam (Islamophobie), welche das gemeinsame Zusammenleben beeinträchtigen, vorzubeugen. Das gegenseitige Verständnis und Aufklärung sind das Gegenmittel gegen Neigungen, die auf Angst basieren.

In diesem Punkt fallen den Geistlichen, den Politikern, Künstlern, Bürokraten, also den Meinungsführern der Gesellschaft wichtige Rollen zu. Zusammenleben in Frieden wird Deutschland höheren Wohlstand und mehr Stärke bringen. Deshalb hat diese Veranstaltung, welche ganze Woche andauern wird, eine hohe Bedeutung.

In diesem Sinne danke ich Herrn Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe noch einmal ganz herzlich und wünsche allen einen schönen Tag.

Danke.

Pazartesi - Cuma

08:30 - 14:00


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