Türk İşverenler Derneği Rhein-Neckar Yeni Yıl Etkinliği

Serhat Aksen 19.01.2015
Rede vom Generalkonsul der Republik Türkei
Herrn Serhat Aksen zum Neujahrsempfang TID- 18.01.2015


Sehr geehrter Herr Mustafa Baklan, Vorstandsvorsitzender des Verbandes Türkischer Unternehmer Rhein-Neckar e.V.
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister der Stadt Mannheim Dr. Peter Kurz,
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister der Stadt Serik / Antalya Prof. Dr. Ramazan Çalık,
Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin für Bildung Dr. Ulrike Freundlieb,
Sehr geehrte SPD Landtagsabgeordnete und Stadträtin Frau Helen Heberer,
Sehr geehrter Grünen Landtagsabgeordneter Wolfgang Raufelder,
Verehrte Stadträte,
Verehrte Fraktionsvertreter,
Sehr geehrter Geschäftsführer der IHK-Rhein-Neckar Axel Nitschke,
Sehr geehrter Stellvertetender Leiter des Wirtschaftsförderungsamts Mannheim Dr. Wolfgang Miodek,
Sehr geehrte Vertreter der Vereine,
Sehr geehrte Unternehmer,
Unsere verehrten Attachés,
Verehrte Mitglieder der Presse,
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich begrüße Sie alle ganz herzlich anlässlich des traditionellen Neujahrsempfanges des Türkischen Unternehmervereines TID.

Zuerst möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich nicht zu Beginn der Veranstaltung anwesend war.

Wir haben in unserem Zuständigkeitsgebiet Baden eine sehr aktive Türkische Community.

Die Vereine organisieren viele Veranstaltungen, besonders an Wochenenden.

Heute habe ich mich zuerst an der Eröffnung des 38. Atatürk Cup in Baden-Baden beteiligt.

Der Atatürk Cup ist eine wichtige und traditionelle Veranstaltung, die von unserem Generalkonsulat unterstützt wird.


Meine Damen und Herren,

Dieser Neujahrsempfang des TID ist eines der Veranstaltungen die mir am meisten Freude bereitet, denn sie gibt mir als Generalkonsul die Gelegenheit, auf die Beiträge der türkischen Community und der türkischen Unternehmer in Deutschland aufmerksam zu machen.

Wir sehen mit Bedauern, dass von Zeit zu Zeit die Beiträge von Menschen mit Migrationshintergrund, allen voran den Türken, in Deutschland, dem Land, das sie als ihr Heimat betrachten, einfach übersehen werden.

Es gibt sogar Leute, die die Menschen mit Migrationshintergrund und die Türken als Last, als Beschwernis darzustellen versuchen.

Deshalb möchte ich Ihnen auch dieses Jahr wieder die Zahlen präsentieren, die ich Ihnen jedes Jahr voller Stolz mitteile.

In Deutschland gibt es mehr als 80.000 türkische und türkischstämmige Unternehmer. Die aktuellen Daten zeigen, dass diese Zahl auf die 90.000 zugeht.

Die türkischen und türkischstämmigen Unternehmer bieten mehr als 400.000 Menschen Beschäftigungsmöglichkeiten.

In Baden-Württemberg gibt es ca. 20.000 türkische und türkischstämmige Unternehmer und diese bieten mehr als 80.000 Menschen Beschäftigungsmöglichkeiten.

Diese Zahlen steigen von Tag zu Tag.

Die türkischen Unternehmer sorgen dafür, dass die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei noch weiter gestärkt werden.

Wenn wir bedenken, dass Deutschland der wichtigste Handelspartner der Türkei ist, die ca. 6000 Firmen in der Türkei mit deutschem Kapital und die mehr als 80.000 türkischstämmigen Unternehmer in Deutschland berücksichtigen, können wir erst verstehen, von was für einem Riesenpotential wir eigentlich reden.

Heute ist auch der Bürgermeister aus Antalya-Serik, Herr Prof. Dr. Ramazan Çalık unter uns.

Ich weiß, dass unter der Führung von TID in naher Zeit eine Reise nach Serik stattgefunden hat.

Ich hoffe, dass die erstellten Kontakte zwischen den Unternehmern aus Mannheim und dem Rhein-Neckar Gebiet und den Herstellern aus Serik mit der Bildung von Handels- und Wirtschaftsbeziehungen abgeschlossen werden.

Aus diesem Anlass heiße ich den Bürgermeister Herrn Çalık nochmal herzlich Willkommen.

Die türkischen Unternehmer machen nicht nur mit ihren Handels- und Wirtschaftsveranstaltungen auf sich aufmerksam, sondern auch mit ihren Projekten zur sozialen verantwortung.

Die sozialen Projekte unserer Unternehmer, allen voran die des Vorstandsvorsitzenden des TID, Herrn Mustafa Baklan sind wirklich der Ehre wert und wir wünschen uns, dass diese Projekte zunehmend weitergeführt werden.


Liebe Gaeste,


Nun möchte ich mit Ihrer Erlaubnis auf manche Ereignisse der letzten Zeit eingehen:

Wie Sie wissen, sind die Proteste von PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) die in verschiedenen Städten in Deutschland organisiert werden, besorgniserregend.

In Frankreich hat sich in den vergangenen Tagen eine sehr traurige terroristische Tat ereignet.

In Deutschland haben zahlreiche Organisationen samt den Türken und Muslimen, diese terroristische Tat in stärkster Weise verurteilt.


Am Freitag haben die DITIB Vereine (Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion) in unserem Zuständigkeitsgebiet Baden und allgemein in Deutschland als Zeichen für den Respekt vor der Meinungsfreiheit und Unterstützung der Medien eine Solidaritätskundgebung für Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit in Form einer Mahnwache vor den Medieneinrichtungen durchgeführt.

Dem Terror und der Gewalt kann in keinster Weise zugesprochen werden.

Der Terror hat auch keine Religion und kann auch keiner Religion angeeignet werden.

Unter Beleuchtung der in letzter Zeit durchlebten Ereignisse, bin ich der Auffassung, dass die gemeinsamen Bemühungen für die Stärkung des Miteinanderlebens gesteigert und für lösungsorientierte Aktionen beschleunigt werden sollten.

Vor allen Dingen sollte keine Kultur und keine Religion sich gegenüber den übrigen überlegen fühlen. Jeder sollte sich in gleicher Augenhöhe begegnen können.

Man sollte sich um Lösungen für die alltäglichen Sorgen und Probleme der Menschen, die aus verschiedenen Kulturen kommen bemühen. Man sollte entschieden gegen jegliche Art von Diskriminierung kämpfen.

All die zurechnungsfähigen Organisationen, die Aktionen gegen PEGIDA durchführen, bilden genau in diesem Punkt eine Unterstützung und einen Vertrauensaspekt für die in diesem Land lebenden Migranten und besonders für Muslime

(Ich weiß, dass gestern in Mannheim eine starke Aktion gegen PEGIDA durchgeführt wurde)

Die Aussage von Kanzlerin Merkel “Der Islam gehört zu Deutschland“, trägt genau in diesem Punkt eine sehr hohe Bedeutung.

Es ist nicht so, wie PEGIDA behauptet, dass der Westen islamisiert wird. Die Muslime sind nur wie die Angehörigen aller anderen Religionen auch, ein Teil dieses Landes, ein Teil von Deutschland und sie sollten sich auch so fühlen können.


Jeder, sei er Muslim, Jude, Christ oder Atheist, sollte einander respektieren.

Das Problem des einen sollte das des anderen ausmachen. Jeder sollte sich gegenseitig helfen.

Zusammenhalt aus der Vielfalt zu schöpfen, kann nur dann möglich sein, wenn wir verstehen, dass Vielfalt eine Bereicherung ist.

Meine Damen und Herren,

Bei meinen Besuchen in Mannheim sage ich jedes Mal, dass Mannheim hinsichtlich der Kultur des Miteinanderlebens eine sehr erfolgreiche Stadt ist.

Allen voran dem Oberbürgermeister Herrn Dr. Peter Kurz bedanke ich mich bei jedem, der dafür arbeitet, um die erforderlichen Voraussetzungen für ein Miteinanderleben zu schaffen und wünsche mir die Fortführung der in dieser Hinsicht erfolgreichen Projekte.

Zum Schluss wünsche ich allen, vor allem den Unternehmern anlässlich des Neujahrsempfanges ein erfolgreiches, gesundes und harmonisches Jahr.


Pazartesi - Cuma

08:30 - 14:00


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