High Potentials Day, Bridge 2 Success

Serhat Aksen 20.01.2012
Liebe Gäste,

ich habe meinen Dienst in Karlsruhe neulich angetreten. Deshalb möchte ich Sie als Erstes ganz herzlich begrüßen.

Bevor ich mit meiner Rede anfange, möchte ich Sie über meine Deutschkenntnisse warnen. Ich habe vor 18 Jahren Deutsch gelernt.

Zuerst hatte ich die Goethe Institut in Ankara besucht, dann während meines Masterstudiengangs Internationale Beziehungen in England auch Deutsch als Fremdsprache gehabt.

Es hört sich bestimmt ganz seltsam an, die deutsche Sprache in England zu erlernen; das könnte man als Globalisierung bezeichnen.

Später hat mich mein Beruf als Diplomat durch viele Orte, wie Sana/Jemen, Genf und New York reisen lassen.

Bis ich nach Karlsruhe kam, habe ich während der 18 Jahre keine Möglichkeit gehabt die deutsche Sprache zu benutzen.

Ich weiß, dass es Mut braucht vor herausragenden Teilnehmer wie Sie die Rede in Deutsch zu halten.

Ich kann Fehler machen, aber ich möchte es versuchen.

Meine erste Empfehlung an die Studenten ist: Seid mutig, habt keine Angst Fehler zu begehen, denn ein Mensch der keinen Fehler begeht, ist einer der auch gar nichts macht.

Die Engländer würden das so formulieren: The man who makes no mistakes does not usually make anything.

Seitdem ich mein Dienst in Karlsruhe angenommen habe, versuche ich bei jeder Gelegenheit zu betonen, dass wir einen besonderen Wert auf die Bildung legen werden.

Unser Wunsch ist, dass unsere Jugendlichen eine gute berufliche Bildung erhalten und in der Gesellschaft in der sie leben in Harmonie leben und in der sie als erfolgreiche Personenvorbilder gesehen werden.

Wenn wir im Rahmen der Veranstaltung zum Thema: „High Potentials“ und „Bridge to Success“, eine Brücke zum Erfolg bauen möchten, müssen wir zuerst die Basis gut bilden.

Natürlich ist dies mit Bildung möglich. Denn Bildung ist die Basis für die individuelle Entwicklung und des gesellschaftlichen Fortschreitens.

Bildung ist der Weg einen Beruf zu erlernen und bietet uns die Möglichkeit am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Die Bildung definiert unseren Beruf und unser Beruf prägt unsere Persönlichkeit. Über diese Fakten hinaus bestimmt unser Beruf das Einkommen, unser gesellschaftliches Umfeld und unseren Status.

Wenn wir es kurz fassen möchten bestimmt unser Beruf unsere Zukunft, bietet die Möglichkeit für einen Aufstieg und erleichtert und fördert die Integration.

Die Zahl der Personen mit Migrationshintergrund mit Hochschulbildung, die in Deutschland leben, besonders bei den türkischen Jugendlichen ist leider sehr niedrig.

Auch die Zahl der Studenten, die an der Uni anfangen im Verhältnis zu den Absolventen ist nicht im erwünschten Maß.

Auch der Anteil der Unternehmer mit Migrationshintergrund ist weit weg von erwünschtem.

Die Arbeitslosenquote unter den Türken ist 15 Prozent im Vergleich zu den 4 Prozent allgemeinen Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg. Dies ist überlegenswert.

Und, dass heute über 30 Prozent türkischer Jugendliche keine berufliche Ausbildung haben, ist auch ein großes Problem, das wir gemeinsam lösen müssen.

Ich bin davon überzeugt, dass wir mit gemeinsamen Zusammenarbeiten auch in Zukunft, Lösungen für dieses Problem finden können.

Im Rahmen eines Projekts, das im Jahre 2010 zum Leben erweckt wurde, arbeiten wir bezüglich beruflicher Ausbildung in einer besonderen Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium Baden-Württemberg.

An dieser Stelle möchte ich mich bei den Landesbehörden für die konstruktive Zusammenarbeit herzlich bedanken. Wir hoffen auf konkrete Ergebnisse unserer Zusammenarbeiten in naher Zukunft.

Sowie, die Bildung den Grundstein der Brücke zum Erfolg bildet, bildet die Integration eine der wichtigsten Säulen der Brücke. Immer wieder fördern wir die Jugendlichen zur harmonischen Zusammenleben.

Unsere Erwartungen sind vor allem, dass die deutsche Gesellschaft für jeden ein sicheres Umfeld schafft und die Menschen mit Migrationshintergrund unterstützt.

Wir möchten uns vorstellen können, dass den Studenten mit Migrationshintergrund bei Überwindung der Schwierigkeiten - nicht nur Studenten mit Migrationshintergrund - sondern auch deutsche Studenten behilflich sind.

Für Integration wird beidseitige Mühe und Zusammenarbeit gebraucht.

Bevor ich meine Rede beende, möchte ich unseren Jugendlichen noch eine Empfehlung mitgeben:

In eurem Bildungs-Leben und eurer Mühe berufstätig zu werden, werdet ihr mit verschiedenen Schwierigkeiten begegnen.

Diese Schwierigkeiten sollten euch nicht entmutigen, sondern im Gegensatz eure Wille zum Erfolg stärken. Vergisst nicht, das Leichte kann jeder erreichen; es ist wichtig das Schwierige zu erreichen.

In dieser Hinsicht möchte ich meinen Dank aussprechen und der Türkisch-Deutschen Studierenden und Akademiker Plattform, der Karlsruher Hochschulgruppe Turkish-Business and Career (TBC) und allen Mitwirkenden herzlichst bedanken und hoffe, dass es eine fruchtbare Veranstaltung wird.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Pazartesi - Cuma

08:30 - 14:00


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